Friday, May 6, 2011

Mission Garden Route

Die Tour sollte am Donnerstag in Cape Town starten und eine Woche später, ohne großartige Verluste, in Cape Town enden.
Klingt zunächst machbar. Zunächst...

Sieben Personen und ihr Gepäck, sieben Tage lang, in einem kleinen Auto.
Um die Mission NOCH etwas zu komplizieren, waren alle sieben Personen ausgewachsen. Zum Teil auch in die Breite.
Die erste Aufgabe bestand darin, dass Gepäck komplett im Kofferraum zu verstauen. Naja, wenn man das tatsächlich noch einen Kofferraum nennen konnte.
An dieser Stelle muss man sich die Melodie aus dem Tetris-Spiel und drei Männer, die genau dieses Spiel mit geschätzten 20 Gepäckstücken spielen, vorstellen. Nach unzähligen Ein- und Ausräumaktionen, hatten wir dann schließlich die Lösung für die erste Aufgabe: Gepäckwand von innen halten und den Kofferraum so schnell wie möglich schließen.

Donnerstag:

Etwas verspätet machten wir uns dann auf den Weg nach Hermanus. Dort angekommen veranstalteten wir um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen und den Hunger zu stillen einen "kleinen" Braai.

Freitag:

Auf gut Glück versuchten wir am nächsten Morgen ein paar Wale zu sichten, leider erfolglos. Da weder wir (wir erinnern uns an den "kleinen" Braai) noch unser Gepäck über Nacht abgenommen hatten, gestalltete sich die knapp sechs stündige Fahrt nach Knysna etwas schwierig. Nach etwa drei Stunden legten wir einen kurzen Lunch-Stopp in der Nähe von Cape Aghulas ein und statteten dem südlichsten Punkt Afrikas bei dieser Gelegenheit natürlich auch einen Besuch ab. Aufgrund der langen Fahrt hatten wir leider nicht mehr viel von unserem ersten Tag in Knysna.


Samstag:

Am nächsten Tag legten wir nach langem Hin und Her (schaffen wir es nach Oudtshoorn und zurück nach Knysna in 5 Stunden? Ja, Nein, vielleicht. Eher nicht.) einen Strandtag am Buffels Bay ein. Anschließend hatten wir um 16.00 Uhr einen Knysna-Heads und Township-Ausflug.
Im Township angekommen wurden wir sofort von den Kindern umlagert, an die Hand genommen, herum geführt und zwischendurch konnten wir auch mit den Kindern und den Älteren sprechen. Tatsächlich ist der Ausblick den man vom Township aus auf das Meer hat um einiges besser als der Ausblick von den Knysna-Heads.


Sonntag:

Von Knysna aus führte uns unsere Mission nach Plettenberg auf einen Pferderücken.
Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.


Nach einer Horse Safari in Plett konnten das glaube ich alle bestätigen. Dadurch, dass man auf einem Pferd (ohne lautem Motor) saß, konnte man zum Beispiel viel näher an die Tiere heran kommen als in einem Jeep (mit lautem Motor). Von Plettenberg sind wir nach Jeffreysbay gefahren.

Montag:

Wie wir am nächsten Tag feststellen durften ist Jeffrey's Bay das Surferparadies schlechthin. Aber auch für einen Ausritt entlang am Strand eignet sich Jeffrey's Bay ziemlich gut.
Kennzeichen: Junge Leuter, guter Vibe.
Nachdem wir zwei Tage in Jeffrey's Bay verweilten traten wir langsam wieder den Weg in Richtung Capetown an.

Mittwoch:

Wir stoppten noch beim Bungy in Tsitsikamma (wo sich die Jüngste unter uns tatsächlich als Einzigste traute) und übernachteten die letzte Nacht in Wilderness. Leider hat das Wetter von da an nicht mehr nach unseren Regeln gespielt. Es regnete die ganze Zeit über und wenn es doch einmal regenfrei war, hat es gestürmt. Jetzt wissen wir zumindest woher der Name Garden Route kommt, nach dem vielen Regen in dieser Region grünt und blüht es die nächsten Wochen überall!

Donnerstag:

Fast Mitternacht - zurück in Kapstadt, alle sind erschöpft von der langen Fahrt und mit Schnupfen angeschlagen. Trotzdem war's die Strapazen wert.

Franziska Bozic

Tuesday, April 19, 2011

Surfen in Kapstadt - going with the motion of the ocean

Die windige Küste vor Kapstadt, die rauen Wellen, das kühle Wasser des Atlantiks und die weißen, ursprünglichen Strände sind charakteristisch für die Kaphalbinsel und die Westküste des Western Capes.
Als Badestrände eignen sie sich nur für kurze Zeit im Jahr, denn meist pfeift einem hier die mächtige Brise Sand um die Ohren und der ungestüme Wellengang spült einem das Meerwasser in die Augen.
Jedoch ist genau diese Brandung ein Paradies für Surfsportler. Im Surferjargon nennt man den Wellengang Swell und bei einem Gespräch mit einem leidenschaftlichen Surfer schwärmt er geradezu vom Winterswell also genau den rauen, kalten Wellen, die so eindrucksvoll und geräuschintensiv brechen und eben in der südafrikanischen Winterzeit an die Küsten rollen.
John kommt aus Kapstadt und surft seit er 14 Jahre alt ist. Er erklärt jedoch, dass er kein typischer Wellenreiter ist, sondern Bodyboarder. Das ist ein etwas anderer Surfstil, denn man bleibt auf seinem Surfbrett liegen. Zwinkernd fügt er hinzu: „Die besten Dinge im Leben macht man liegend.“ Um sich und das Brett besser kontrollieren zu können, trägt man besondere Schwimmflossen, die kürzer und fester sind als Taucherflossen. Zur Ausrüstung gehören ein Neoprenanzug und natürlich das Surfbrett, welches aus einem bestimmten wasserdynamischen Schaum gegossen wird.
„Gelernt habe ich das Bodyboarden vom damaligen Freund meiner Schwester, er war professioneller Surfer, aber jedem der es lernen will, würde ich empfehlen in einer Surfschule anzufangen. Die meisten bringen einem sowohl das im Stehen Surfen, sowie auch das Bodyboarden bei.“
John erklärt, dass es viel zu gefährlich sei, es alleine zu probieren, besonders Sandbänke oder Gegenströmungen seien nicht zu unterschätzen.
Trotzdem sieht er im Surfen einen romantischen Aspekt, der Ozean fasziniert ihn und er schwärmt in jeder freien Minute von dem perfekten Ritt. „Man bekommt ein unglaubliches Hochgefühl, wenn man von der Welle getragen wird.“
Sein Lieblingsplatz zum Surfen ist Schaapeiland an der Westcoast, aber auch Llandudno und Glen Beach seien tolle Stellen zum Bodyboarden, denn hier seien die Wellen zu hohl für aufstehende Wellenreiter und deshalb sei es dort nicht zu überlaufen.
In Südafrika hat sich eine beachtliche Surfszene kultiviert, die einige professionelle Surfer hervorgebracht hat. Diese müssen internationalen Vergleich nicht scheuen.
Jährlich werden größere und kleinere Surfwettbewerbe initiiert und zum Beispiel ist der Kumba West Coast Classic ein sehenswertes Spektakel für jeden, der die Profis in Aktion bestaunen will.
Wer diesen Sport selbst ausprobieren will sollte sich an Surfschulen wenden, die oft direkt an den Stränden zu finden sind. Die Ausrüstung kann dort ausgeliehen werden und man bekommt einen erfahrenen Lehrer zur Hand. Als Tagesausflug für Kapstadturlauber lohnt sich ein Surfkurs ganz sicher, denn schon bei den ersten kleinen Erfolgen steckt einen die Euphorie des Wellenreitens an.
Bei seinen ersten Surfversuchen sollte man eines auf keinen Fall vergessen: Sonnencreme auf die Nase! Denn sonst fällt man beim abendlichen Einkehren in die Strandbar sofort als „Grommet“ (surf. für Neuling) auf.

Lucie Michel

"Girls night out"

Was eignet sich dafür besser als eine Modenschau? Genau das dachte ich, als ich die Einladung vom THE BROMWELL Boutique Mall erhielt.

Der Lokation an dem vergangenen Freitag die junge, südafrikanische Designerin Abigail Kaeats in stilvollem Rahmen Ihre Mode Collection präsentierte.
Wer THE BROMWELL kennt  weiß, dass sich in der ersten Etage eine außergewöhnliche Galerie mit Gemälden, Möbelstücken, Dekor, Kunst, und auch Mode verbirgt. Genau dort  wurde  Abigail Keats Designer Garderobe plaziert und von den hübschen Models live zur Schau getragen. Ein Besuch im THE BROMWELL lohnt  immer, ob im dazugehörigen Deli Laden „Bread“ oder sonntags  zum Jazz Frühstück ab 11h00. Näheres unter: www.thebromwell.co.za; www.abigailkeats.com

Alice Romas

Monday, April 18, 2011

Papierhandtücher

Ich glaube fest, dass die Papierhandtücher schon im Laden ängstlich gucken. Und wenn ich die Plastiktüte mit den Einkäufen vom Auto zum Haus trage, wird sie scheinbar immer schwerer. Vielleicht sind das die beiden Rollen mit diesen Papiertüchern, die machen sich irgendwie schwer. Sie wollen nicht rein, wissen, was ihnen blüht. Sie sind total wasserscheu. Ich glaube das fest. Will ich etwas Feuchtes oder sogar Nasses wegwischen, wird das vermeintlich große Stück Papier klitzeklein und anstatt 'wisch und weg' heißt es 'wisch und du hast den Dreck in der Hand'. Da reichen ein paar Tropfen Wasser und du kannst die Sache in einem Fingerhut unterbringen. In Hanau komme ich mit einem Blatt eine Woche aus. Gut, das ist übertrieben.

Neulich hat sich der Hersteller einen tollen Trick einfallen lassen. Es gab ein Sonderangebot. Die Rollen waren billiger. So etwas ist immer verdächtig. Warum will mir einer etwas schenken, sage ich mir dann. Aber mich legen sie nicht rein, dachte ich mir und habe die Dicke der Rollen verglichen: absolut gleich. Zu Hause stelle ich jedoch fest, dass sie an der Höhe der Rolle 10 cm eingespart haben. Der Trick ist denkbar genial, dass muss ich dem Hersteller lassen.

Klaus D. Scheurer

Teuer essen

Eine vorrübergehend hier lebende Bekannte lud ihre sie besuchenden Freunde in ein bekannt teures Restaurant in Hout Bay ein. Um die Zusammensetzung der kleinen Gesellschaft nicht zu frauenlastig zu haben, wurde ich von ihr dazu gebeten. Altersmäßig ersetze ich ja fast zwei Personen von ihnen. Dass das am Valentinstag stattfand, ist mir während des Abends nicht aufgefallen.
Hony soit qui mal y pense.

Im ersten Moment wirkte der Raum auf mich protzig und mit zu vielen Tischen versehen. Das ist auf ein irritierendes Photo zurückzuführen, das ich einmal sah. Nein, man saß hier sehr angenehm und die Nachbarn waren ausreichend weit entfernt. Der von uns ausgewählte Wein war gut und erstaunlich günstig, wenn ich die Umgebung bedenke. Das 4 - Gang - Menü schmeckte gut bis sehr gut, war jedoch hoffnungslos überteuert. Das war aber vollkommen in Ordnung, da die Vier es lieben, teuer und in solchen Häusern essen zu gehen. Und vor allem: Sie haben nicht an jedem Blatt Salat oder Stück Fleisch rumkritisiert und lauthals an vergangene Fressorgien erinnert, die selbstverständlich alle besser und billiger waren. Nein, wir haben uns nett und angenehm unterhalten und uns sehr wohlgefühlt. Oh, ich war so dankbar, weil mir das den Abend verdorben hätte.

Wer das nicht zahlen will, sollte eben nicht kommen. Im übrigen ist die ganze Chose des Essens und Trinkens hinsichtlich Geschmack und Preis ohnehin eine höchst subjektive Angelegenheit.

Zu meinem Erstaunen dachten die noch nicht ganz Älteren dasselbe wie ich, dass nämlich die gute Live Jazzmusik von einem Quartett manchmal störte, wenn man wie wir an einem großen Tisch sitzt. Sogar beim Zahlen - selbst unter Freunden oft eine heikle Angelegenheit - hat jeder klaglos seinen Obolus hingeblättert und den von mir - vermutlich zu hoch - eingesetzen Tipp unbesehen akzeptiert.

Das Restaurant befindet sich in einem vornehmen Hotel in einem angemessen schönen Gebäude. Es gehört Deutschen, möglicherweise der Unternehmerfamilie, dessen Oberhaupt sich voriges Jahr nach gewaltigen Fehlspekulationen vor den Zug warf. Außenliegende Sitzplätze sind in schönster Umgebung. Begeistert war ich von der Bar, die hervorragend überwiegend englisch eingerichtet ist. Ich hätte die ganze Nacht dort verbracht, mindestens aber die Zeit bis zum Rauswurf. Leider wohnten sie alle In Kapstadt und machten sich bald auf den Weg. Daher konnte ich die gut eingeübte Frage nach der Besichtigung der Briefmarkensammlung an die Gastgeberin nicht richten. Für den Notfall hatte ich sogar 2 ältere frankierte und abgestempelte Briefumschläge bei mir. Das wäre ja auch des Guten zu viel gewesen nach einem so schönen Abend.

Klaus D. Scheurer

Friday, April 15, 2011

Neil Diamond

Der Altmeister

Dass die 20 000 Zuschauer im Jahr 2008 im Madison Square Garden beim Konzert des Marathon - Pop - Stars Neil Diamond amerikanisch - laut völlig aus dem Häuschen sind, wie man auf der CD Hot August Night / NYC hören kann, liegt auf der Hand. Der seit 1966 fast ununterbrochen im großen internationalen Musikgeschäft tätige Super - Star ist aus Brooklyn, NY und nicht nur in den USA sondern weltweit bekannt wie nur wenig andere Musikgrößen, wenn man den Schaffenszeitraum berücksichtigt. Nie im Leben hätte ich jedoch geglaubt, dass die ziemlich konservativ aussehenden etwa 37 000 Besucher im zugegeben doch ziemlich fern gelegenen Kapstadt gleich beim dritten Song Cherry, Cherry aufstehen. Und nicht nur dafür. Natürlich auch für Sweet Caroline, I'm a Believer und Kentucky Woman. Diese Ohrwürmer haben mich und meine Generation - die auch seine ist - in den fruehen Jahren auf Trab gehalten und offenbar Südafrikaner auch. Kein Tanz, keine Party ohne ihn, so war das damals. Dazu hören wir weitere durchweg wunderbar eingängige Titel aus dem Repertoire des Künstlers. Wer kennt nicht I am I said und hat sich über den scheinbar merkwürdigen Titel gewundert. Oder Holly Holy.

Dieser Mann ist unglaubliche 70 Jahre alt und liefert mit seiner 14 - koepfigen Band fuer zweieinhalb Stunden eine prächtig zusammengestellte tausend Sinne und Gefuehle weckende Show ab. Wenn ich nicht irre, war er der Erste, der einem Konzert einen nicht nur von der Pop - Band sondern auch von klassischen Musikern zelebrierten Prolog voranstellte. Der aus der ursprünglichen Hot August Night - Show im Greek Theater in Los Angeles aus 1972 ist zusammen mit allen damals gespielten Songs der größte Erfolg seiner weit über 100 Millionen verkauften Platten. Welcher Art auch immer ein Leid ist, wie groß die seelischen Schmerzen sein mögen, nach dem Hören dieses Albums oder der aktuelleren Version aus New York ist man geheilt und frei. Ganz bestimmt.

Die großen Plattenerfolge bleiben in den 80er und 90er Jahren zwar aus, dafür laufen seine Konzerttouren weiter gut. Großen Erfolg erringt seine Musik für den Film Jonathan Livingston Seagull, während der Film selbst floppte. Ziemlich neu ist der Song Hell Yeah, sein musikalischer Lebenslauf und wer will, kann auch aus der einen oder anderen Zeile etwas für sein Leben raushören.

Klaus D. Scheurer

Wednesday, April 13, 2011

Cape of Good Hope & Peninsula

Nur knapp zwei Stunden Autofahrt entfernt liegt der südlichste Punkt der Kaphalbinsel - das Kap der Guten Hoffnung, dass auf jeden Fall ganz oben auf ihrer Südafrika To-Do-Liste stehen sollte!


Camps Bay
Wer kein Auto mieten möchte, kann zum Beispiel eine Tages-Tour mit African Eagle Day Tours buchen. Eine organisierte Tour hat mehrere Vorteile, zum einen muss man nicht selbst fahren und kann sich so voll und ganz auf die Landschaft konzentrieren, zum anderen kann der Fahrer die Tour-Teilnehmer auch um einiges besser über die Umgebung und Geschichte informieren als ein Reiseführer. Gegen 8.00 Uhr wird man von seinem Fahrer abgeholt, anschließend geht es kreuz und quer durch Kapstadts Innenstadt, um die restlichen Teilnehmer einzusammeln.

Nach einem kurzen Stopp in Camps Bay mit Blick auf die 12 Apostel, geht es nach Hout Bay. Hier hat man die Möglichkeit an einem ca. 45-minütigen Bootstrip zu einer Robbeninsel (Seal Island) teilzunehmen. Unser Fahrer warnte uns vor dem etwas gewöhnungsbedürftigen Geruch der Robben, aber je näher wir der Insel kamen, desto mehr verflog der Geruch. Zum Glück!
Schon während der Schiffsfahrt konnte man neben vielen Quallen ein paar Robben beim Schwimmen zusehen und auch rund um die kleine Insel plantschten die Robben ausgelassen im Wasser. Auf der Insel selbst lagen die Robben dann aber zum größten Teil in der Sonne und waren nicht mehr so aufgeweckt.
Die Schiffsfahrt ist aber nicht nur etwas für Robbenliebhaber, vom Meer aus hat man eine tolle Sicht auf die Berglandschaft und somit bessere Chancen sein persönliches Postkartenmotiv zu fotografieren. Von Hout Bay aus geht es über den Chapmans Peak Drive zu einer Straußenfarm in Sun Valley.

Der Chapmans Peak Drive ist eine etwa 9 Kilometer lange Straße, bei der man zwischen Meer und steilen Felswänden 114 Kurven entlang fährt. Die Küstenstraße zählt zu den schönsten ihrer Art und wird oft als Schauplatz für Werbefilme (zum Beispiel für Autos) verwendet.
Auf der Straußenfarm konnte man große und kleine Strauße füttern und fotografieren. Straußenfleisch, Straußeneier (ob bemalt oder zum Verzehr), Lederware (Taschen, Schuhe, Geldbeutel, Gürtel), Stifte, Mitbringsel...im Ostrich Farm Shop konnte man nahezu alles kaufen.

Nach der Straußenfarm ging es vorbei an ein paar Baboons zum Cape Point. Es bietet sich an vor dem etwa 30-minütigen Aufstieg zum Leuchtturm eine kleine Stärkung im Two Oceans Restaurant zu sich zu nehmen. Hier gibt es für jeden etwas. Man kann zwischen kleinen und großen Salaten, Pasta, Fisch- und Fleischgerichten sowie diversen Desserts wählen.
Oben beim Leuchtturm angekommen wird man mit einem tollen Blick auf das Kap der guten Hoffnung für den Aufstieg belohnt und im südafrikanischen Frühling (Oktober/ September) kann man von hier aus sogar Wale beobachten. Wer nicht laufen möchte, hat die Möglichkeit für 45 Rand (Erwachsene) bzw. 20 Rand (Kinder) mit der Seilbahn rauf und runter zu fahren.
Vom Cape Point aus geht es zum Kap der Guten Hoffnung. Hier treffen der Indische und der Atlantische Ozean aufeinander. Wer ein Erinnerungsfoto möchte, kann das zum Beispiel vor der großen Holztafel machen.


Nach dem Kap der Guten Hoffnung fuhren wir zum Boulders Beach in der Nähe von Simons Town. Hier hat es sich eine kleine Pinguinkolonie bequem gemacht. Im Sommer ist es warm genug um mit den Pinguinen zu schwimmen. Man kann den kleinen Frackträgern ziemlich nahe kommen, sollte es aber nicht zu sehr ausreizen, da sie sonst zu fauchen und zu schnappen beginnen.
Auf dem Weg zum nächsten Halt fährt man durch den Navy-Ort Simons Town, Fish Hoek, Kalk Bay und Muizenberg. Jedes Städtchen hat seine eigene Geschichte und ist einen kurzen Stopp wert! Das letzte Ziel lädt zum Entspannen ein: Kirstenbosch Botanical Gardens. 

Hier ist man umgeben von diversen Pflanzen- und Vogelarten. Wer sich ein kleines Andenken kaufen möchte, dem bietet der Souveniershop eine große Auswahl. Von Skulpturen über Schmuck bis hin zu Straußeneiern gibt es auch hier alles was das Herz begehrt.

Nach einem erlebnisreichen Tag wird man zwischen 17.30 Uhr und 18.00 Uhr von seinem Fahrer zurück zu seiner Unterkunft gebracht.

Franziska Bozic