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Friday, August 29, 2014

Erfahre mehr über Tiere und Menschen



Von: Kimberly Gepkens

Wale, Pinguine, Nashörner und viele andere Tiere in lebensgrösse anschauen. Oder die Geschichte Südafrikas verstehen, indem man sich die Entwicklung von Kleidern, Häusern und Kommunikation ansieht. Diese Möglichkeiten bietet das South African Museum, das sich direkt im Company’s Garden befindet.

Im Museum gibt es unterschiedliche Bereiche, wie das Planetarium, das sich mit den Planeten, Sternen und dem All beschäftigt und den Bereich, in dem verschiedene Tiere ausgestellt sind, von Dinosauriern über Wale bis hin zu den Big 5 (Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und afrikanischer Büffel). Zusätzlich gibt es noch den Bereich, der sich mit der Geschichte Südafrikas beschäftigt. Insgesamt gibt es hier über eineinhalb Millionen Exemplare von wissenschaftlicher Bedeutung.

Blick in die Sterne

Im Planetarium, das sich direkt im South African Museum befindet, können sich die Besucher in einer Art Theater niederlassen und finden über sich den Sternenhimmel. Das Beste daran ist, dass es draussen regnen oder stürmen kann, im Theater ist der Himmel immer klar. Der Besucher wird auf eine Reise ins Universum eingeladen. Dort begegnet er den Faszinationen des Weltalls und bekommt Informationen zu dem, was gerade gezeigt wird. Gemütlich können Jung und Alt ihr Wissen erweitern.

Den Tieren ganz nah sein

Es handelt sich hier zwar nicht um die lebendigen Versionen der Tiere, aber trotzdem sind die lebensgrossen Nachbildungen schön anzusehen. Und wesentlich ungefährlicher, als direkt neben einem lebendigen Elefanten, Dinosaurier oder den giftigsten Schlangen Südafrikas zu stehen. In „Nachts im Museum“ ist das alles spassig anzusehen, doch im wahren Leben braucht das niemand. Dennoch ist es spannend alles über diese Tiere zu erfahren und sie genauer zu betrachten. Besonders beeindruckend sind die Wale, die mitten im Raum in der Luft hängen. So wirken sie noch viel grösser und faszinierender. Am Boden sind echte Walknochen ausgestellt, die Gross und Klein imponieren. Im gleichen Raum gibt es eine Kabine, in der die Besucher den Sängen und Lauten von Walen lauschen können. Für die Wissenschaftler unter ihnen gibt es eine Ecke, die sich mit der Forschung von Charles Darwin beschäftigt und Informationen über ihn und seine Theorien gibt.
Die Künste Südafrikas

Hier bekommt der Besucher Informationen zur Entwicklung Südafrikas in Bezug auf Sprache, Kleidung und Unterkünfte. Es gibt die Möglichkeit zu sehen, wie Hüte und Kleidung mit der Hand hergestellt wurden und sich diese in den Jahren weiter entwickelt haben. Ausserdem haben die Menschen früher über Wandmalerei kommuniziert, die auch gezeigt wird. Dabei wird erklärt, welche Bedeutung die Zeichnungen haben und wie sich entwickelten. Ein absolutes Highlight ist der Linton Panel. Dabei handelt es sich um eine Felswand mit Malereien, die von einem Felsvorsprung ins Museum gebracht wurde. Durch eine Glasdecke können die Besucher die erstaunlichen Zeichnungen betrachten.

Es gibt im South African Museum einiges zu sehen und man kann dort Stunden verbringen. Das Museum hat täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Mehr Informationen gibt es unter http://www.iziko.org.za/museums/south-african-museum

Tuesday, August 12, 2014

Wir feiern und pflanzen grün



Von: Kimberly Gepkens

Feiern, Musik hören und dabei unseren Planeten unterstützen. Hört sich seltsam an, ist es vielleicht auch, aber es ist möglich. Grün denken, muss nicht mit Langeweile verbunden sein, sondern kann richtig Spass machen. „Greenpop“ setzt sich für eine positive Veränderung der Umwelt ein und versucht die Menschen miteinander zu verbinden. 

„Greenpop“ hat es sich zur Aufgabe gemacht Menschen mit unserem Planeten in Kontakt zu bringen, indem sie Bäume pflanzen und Spass dabei haben. Dabei geht es nicht darum, abgeholzte Bäume zu ersetzen, sondern ein Bewusstsein für unsere Umwelt zu schaffen und jedem einzelnen zu zeigen, was ein kleiner Schritt verändern kann. Dazu bieten sie Wiederaufforstungs-Projekte an, sind Gastgeber von „grünen“ Veranstaltungen und veranstalten pädagogische Workshops und Festivals.

Jeder fängt mal klein an

Bei „Greenpop“ handelt es sich um ein soziales Unternehmen, das im September 2010 aus einer Idee heraus entstanden ist. Misha Teasdale, Greenpop Tree-E-O, war für einen Job im Werbebereich mit dem Flugzeug unterwegs und flog insgesamt 360.000 Flugmeilen. Um seine persönliche CO2-Bilanz dieser Reise auszugleichen, suchte er nach etwas, wobei er sich die Hände schmutzig machen konnte und nicht nur Geld spendete. Also startete er eine Kampagne mit Gleichgesinnten, mit dem Ziel 1.000 Bäume in einem Monat zu pflanzen und so viele Menschen mit einzubeziehen, wie es nur möglich ist. Nach einem Monat war die Nachfrage so gross, dass Misha beschloss das Projekt auszuweiten und etwas Grösseres zu starten. Es entstand „Greenpop“ gemeinsam mit Lauren O’Donnell und Musiker Jeremy Loops.

Seit „Greenpop“ vor vier Jahren gegründet wurde, haben sie etwa 40.000 Bäume in ganz Südafrika gepflanzt. „Umweltbewusstsein und Neugierde sind die treibenden Kräfte hinter dem was wir tun“, so Will McAneny, Reichweitenkoordinator von Greenpop. Meistens würde mit Berichten über die Entwicklung der Erde, gedrückte Stimmung und Angst vor drohendem Unheil erzeugt werden. „Greenpop“ möchte positiv bleiben und die Geschichten von Menschen hervorheben, die in Aktion treten und für positive Veränderungen sorgen und natürlich selbst solche Geschichten schaffen. Das Projekt steht unter anderem dafür, grün beliebt zu machen und eine blühende Zukunft für uns, die Menschen und unseren Planeten zu ermöglichen. Sie glauben daran, dass wir uns über die gepflanzten Bäume an unsere Wurzeln erinnern und mit der Erde verbinden, die uns zu dem Menschen macht, der wir heute sind. Daher beschreibt Will „Greenpop“ mit „Spass, Grün und Action!“ Denn sie verbinden diese Aktion mit einem Festival, also Live-Musik, Party und Spass.

Veränderungen in allen Bereichen

Laut Will würde jeder, der einen Baum pflanzt, sich ein wenig bewusster über sein Verhalten anderen Menschen und unserem Planeten gegenüber werden und würde vielleicht dazu inspiriert über die Folgen seiner Tätigkeiten für andere nachzudenken. Auf diese Weise könnten andere ermutigt werden, ebenfalls die Welt zu verändern. Egal, ob mit Greenpop, einer anderen Organisation oder alleine, einen Baum zu pflanzen, kann einiges ändern. Wer nicht so der Naturfreund ist, hat trotzdem die Möglichkeit seinen Lebensstil, wenn auch nur gering, anzupassen. Hilfreiche Tipps findet man hierzu überall im Internet. Man kann auch erstmal mit einem Tag anfangen und sehen, wie weit man gehen möchte. „Der Unterschied wird dich überraschen und durch dein Verhalten kannst du andere Menschen animieren auch etwas zu verändern“, sagt Will.

Die Zukunft zeigt sich grün

Orte zu finden, wo Bäume gepflanzt werden können, ist teilweise schwierig. Es arbeiten viele engagierte Menschen zusammen und da kommt es auch immer wieder zu Überraschungen. Doch für Will sind Herausforderungen Teil seiner Arbeit, machen sie lohnenswert und mit jedem Hindernis lernen sie dazu. Der Erfolg von „Greenpop“ zeigt sich durch den Wachstum dieses Projektes. Aus 1.000 gepflanzten Bäumen wurden 40.000, anstatt drei Mitarbeiter gibt es schon 15 mit Büros in zwei Städten und auch momentan befinden sie sich im stetigen Prozess. „Wir suchen immer nach neuen Wegen, um noch mehr Bäume zu pflanzen und nach neuen Projekten, wie das Wiederaufforstungs-Festival in Hogsback dieses Jahr“, erklärt Will.

Sei Teil der Treevolution

Es gibt viele deutsche Praktikanten bei „Greenpop“ und diese sind dort auch herzlich Willkommen. Auch die Gründer und Leiter des Projekts freuen sich auf Gleichgesinnte, mit denen sie Erfahrungen teilen, austauschen, voneinander lernen und sich verbinden können. Durch die hochwertige Arbeit soll ein langfristiger, sozialer und ökonomischer Wandel Zustande kommen. Ihr Slogan: „Wir pflanzen Bäume und haben Spass dabei!“

Mehr Informationen oder was man tun muss, um einen Baum zu spenden, gibt es auf der Webseite http://www.greenpop.org. Außerdem sind sie auf Facebook http://www.facebook.com/greenpoptreevolution , Twitter @GreenpopSA , Instagram @GreenpopSA und YouTube http://www.youtube.com/user/GreenpopTreevolution vertreten.

Wiederaufforstungs-Festival im September

„Greenpop“ versucht die Menschen auf das Umweltproblem aufmerksam zu machen, indem sie das Thema mit Festivals verbinden. Bäume pflanzen, werden mit Live-Musik, Party und gemütlichen Abendessen in der Natur verbunden. Als ganz neues Projekt findet das nächste Festival vom 12.-14- September in den magischen Amathole Mountains am Ostkap von Südafrika statt, das „Hogsback Reforest Fest“. „Wir von Greenpop freuen uns sehr, dass wir dieses Event in unserem Kalender eintragen können. Hogsback gehört zu den Gelegenheiten, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Bäume in so einer wunderschönen Umgebung zu pflanzen, wird das Event selbst unvergesslich machen!“, so Misha Teasdale. 

Mit dem Festival sollen die Erde und Bäume gefeiert werden, wobei Wiederaufforstung, Musik, Workshops, Wettbewerbe und Yoga eine grosse Rolle spielen. Es werden einheimische Bäume gepflanzt, viel Spass garantiert und unvergessliche Momente geschaffen. Dieser Ort wurde gewählt, um mehr Aufmerksamkeit gegenüber den beunruhigenden Entwicklungen in den Waldgebieten dieser Umgebung zu schaffen. Denn Amathole Mountains ist Heimat von bedrohten und gefährdeten Arten, wie dem Kappapapagei, der Amathole-Kröte und der Weisskehlmeerkatze. Auch die Bestände des einheimischen amerikanischen Gelbholzes und des Sneezewood sind hier deutlich geschrumpft.

Ablauf:
Am Freitag werden die Besucher in Hogsback mit Greenpop zusammentreffen und am Abend ein gemeinsames Abendessen geniessen, mit Live-Musik und gemütlicher Partyatmosphäre. Samstagmorgen folgt ein gesundes Frühstück, bevor dann alle beginnen die Bäume einzupflanzen, wobei das Ziel 2.000 einheimische Bäume sind. Abends gibt es ein Essen, bei dem die Festivalbesucher die Aussicht von Terra-Khaya genießen können und in der Nacht spielen Live-Musiker und DJs unter dem Sternenhimmel. Der Sonntag kann zur Entspannung genutzt werden, um die Gegend zu erkunden oder die Besucher nehmen an einer der Aktionen von „Greenpop“ teil, wie z.B. Yoga, Spaziergänge und Gespräche.

Tickets kosten zwischen 23 Euro und 36 Euro und können unter http://bit.ly/SwOj40 bestellt werden. Im Preis beinhaltet sind Eintritt, sechs Mahlzeiten, Bäume und Werkzeuge, Live-Musik (DJs und Musiker), verschiedene Aktivitäten und auch der Transport von/ nach Kapstadt mit einem Mercedes-Sprinter kann unter dem oben genannten Link gebucht werden. Unterkünfte sind nicht mit einberechnet, aber unter tickets@greenpop.org kann eine vollständige Empfehlungsliste angefordert werden. Weitere Informationen gibt es unter info@greenpop.org, Gruppen können ihre Tickets unter zoe@greenpop.org buchen und Presseinformationen gibt es über will@greenpop.org .