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Wednesday, October 1, 2014

Flower Power


Von: Kimberly Gepkens

Im Botanischen Garten Kirstenbosch kann man einen ganzen Tag verbringen, ohne sich zu langweilen und dabei immer wieder neue Ecken entdecken. Dieser Garten strahlt eine friedliche und ruhige Atmosphäre aus, die komplett ansteckend wirkt. Ein schönes Ausflugsziel für gross und klein. 
 
Der Botanische Garten wurde im Jahr 1913 geschaffen, um die reichhaltige Pflanzenwelt Südafrikas zu erhalten und schützen. 2004 wurde Kirstenbosch dann von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist somit weltweit der erste Botanische Garten, der Teil eines Weltkulturerbes wurde. Die Besucher werden dort wunderschöne, unterschiedliche Pflanzen vorfinden, verschiedenste Bereiche, die sich mit der Natur beschäftigen betreten und einen atemberaubenden Ausblick auf den Tafelberg und die Stadt geniessen.

Zauberei und Heilung

Wie bereits oben erwähnt, hat Kirstenbosch einiges zu bieten. So gibt es einen Garten mit unterschiedlichen Blumen und Pflanzen, von deren Duft die Besucher angelockt werden. Dort gibt es einen kleinen Rundweg und es ist erlaubt, die Blätter zwischen den Fingern zu zerreiben und somit den vollen Pflanzenduft zu geniessen. Dabei begegnen einem die unterschiedlichsten Gerüche, doch nach einer gewissen Zeit hat man so viele unterschiedliche Geruchsrichtungen an den Fingern, dass die Nase keine richtigen Unterschiede mehr feststellen kann. 

Neben der artenreichen Pflanzenvielfalt, die auch die Nationalblume Südafrikas die Königsprotea mit einschliesst, finden sich zwischendurch immer wieder kleinere Gärten mit besonderen Pflanzen und Blumen. Darunter eine Art Kräutergarten, dessen Kräuter die unterschiedlichsten Beschwerden lindern sollen. Von Bauchschmerzen über Kopfschmerzen bis hin zu offenen Wunden kann angeblich alles mit Hilfe dieser Kräuter behandelt werden. Doch nur die Urvölker wissen, wie man diese anwendet. Ein wenig suspekt ist ein weiterer Garten, der eine Pflanze beherbergt, die AIDS heilen soll. Dessen kann man sich aber nicht sicher sein und somit ist es jedem selbst überlassen,  ob er dem Glauben schenkt oder nicht. 

Etwas versteckt findet sich ein Zauberwald. Dort gibt es einen riesigen Baum, der überall seine Wurzeln geschlagen hat, die teilweise aus dem Boden herausragen. Mit seinen riesigen Wurzeln und starken Ästen bietet er die perfekte Kletter- und Fotomöglichkeit für jeden Besucher. Die Abenteurer können ganz weit nach oben klettern, die Bodenständigen machen es sich auf den riesigen Wurzeln bequem. 

Freundlich für Menschen mit Behinderung

Das schöne am Botanischen Garten Kirstenbosch ist, dass es keinerlei Ausgrenzung gegenüber Menschen mit Behinderungen gibt. Die Wege sind breit genug und die riesigen Wiesenflächen bieten genug Platz für alle. Natürlich gibt es Bereiche, wie den Zauberwald, die für sie nicht begehbar sind, doch der Grossteil des Gartens ist ihnen zugänglich. Über blinde Menschen sagt man, dass ihre anderen Sinne deutlich besser ausgebildet sind, als bei Menschen, die sehen können. Durch Fühlen und Riechen können sie Bilder in ihren Köpfen kreieren und sehen. Dessen ist sich auch Kirstenbosch bewusst. Daher wurden in manchen Bereichen Seile angebracht. An diesen Seilen befinden sich in gewissen Abständen ballähnliche Stopper. Sobald die Blinden diese berühren, können sie die Hände ausstrecken und finden direkt vor sich eine Tafel, auf der in Blindenschrift ein paar Informationen zur Umgebung aufgeschrieben sind.

Den Abend ausklingen lassen

Nun ist man den ganzen Tag durch den Garten spaziert, hat Fotos gemacht, vielleicht sogar einen der vielen Wanderwege hinauf zum Tafelberg bewandert und seine Kinder beschäftigt. Das ist zwar schön, doch am Ende des Tages natürlich auch ziemlich anstrengend. Da freut man sich darauf, nicht mehr selbst kochen zu müssen, sondern im schönen Moyo Platz zu nehmen und anderen das Kochen zu überlassen. Direkt vor dem Restaurant befindet sich ein Spielplatz, auf dem sich die Kinder in sichtbarer Entfernung zum Ende hin noch einmal richtig austoben können, während die Eltern Zeit zum entspannen finden. Draussen hat man einen perfekten Blick auf den Tafelberg und im Innenbereich verzaubert die Atmosphäre. Vor dem Essen gibt es die Möglichkeit sich im Gesicht bemalen zu lassen.

Der Botanische Garten Kirstenbosch hat montags bis sonntags von 8 Uhr bis 17 Uhr/ 18 Uhr/ 19 Uhr geöffnet, abhängig von den Jahreszeiten. Der Eintritt liegt bei R50. Im Sommer werden abends Konzerte veranstaltet und seit diesem Jahr gibt es eine Brücke über den Baumkronen. 


Friday, August 29, 2014

Erfahre mehr über Tiere und Menschen



Von: Kimberly Gepkens

Wale, Pinguine, Nashörner und viele andere Tiere in lebensgrösse anschauen. Oder die Geschichte Südafrikas verstehen, indem man sich die Entwicklung von Kleidern, Häusern und Kommunikation ansieht. Diese Möglichkeiten bietet das South African Museum, das sich direkt im Company’s Garden befindet.

Im Museum gibt es unterschiedliche Bereiche, wie das Planetarium, das sich mit den Planeten, Sternen und dem All beschäftigt und den Bereich, in dem verschiedene Tiere ausgestellt sind, von Dinosauriern über Wale bis hin zu den Big 5 (Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und afrikanischer Büffel). Zusätzlich gibt es noch den Bereich, der sich mit der Geschichte Südafrikas beschäftigt. Insgesamt gibt es hier über eineinhalb Millionen Exemplare von wissenschaftlicher Bedeutung.

Blick in die Sterne

Im Planetarium, das sich direkt im South African Museum befindet, können sich die Besucher in einer Art Theater niederlassen und finden über sich den Sternenhimmel. Das Beste daran ist, dass es draussen regnen oder stürmen kann, im Theater ist der Himmel immer klar. Der Besucher wird auf eine Reise ins Universum eingeladen. Dort begegnet er den Faszinationen des Weltalls und bekommt Informationen zu dem, was gerade gezeigt wird. Gemütlich können Jung und Alt ihr Wissen erweitern.

Den Tieren ganz nah sein

Es handelt sich hier zwar nicht um die lebendigen Versionen der Tiere, aber trotzdem sind die lebensgrossen Nachbildungen schön anzusehen. Und wesentlich ungefährlicher, als direkt neben einem lebendigen Elefanten, Dinosaurier oder den giftigsten Schlangen Südafrikas zu stehen. In „Nachts im Museum“ ist das alles spassig anzusehen, doch im wahren Leben braucht das niemand. Dennoch ist es spannend alles über diese Tiere zu erfahren und sie genauer zu betrachten. Besonders beeindruckend sind die Wale, die mitten im Raum in der Luft hängen. So wirken sie noch viel grösser und faszinierender. Am Boden sind echte Walknochen ausgestellt, die Gross und Klein imponieren. Im gleichen Raum gibt es eine Kabine, in der die Besucher den Sängen und Lauten von Walen lauschen können. Für die Wissenschaftler unter ihnen gibt es eine Ecke, die sich mit der Forschung von Charles Darwin beschäftigt und Informationen über ihn und seine Theorien gibt.
Die Künste Südafrikas

Hier bekommt der Besucher Informationen zur Entwicklung Südafrikas in Bezug auf Sprache, Kleidung und Unterkünfte. Es gibt die Möglichkeit zu sehen, wie Hüte und Kleidung mit der Hand hergestellt wurden und sich diese in den Jahren weiter entwickelt haben. Ausserdem haben die Menschen früher über Wandmalerei kommuniziert, die auch gezeigt wird. Dabei wird erklärt, welche Bedeutung die Zeichnungen haben und wie sich entwickelten. Ein absolutes Highlight ist der Linton Panel. Dabei handelt es sich um eine Felswand mit Malereien, die von einem Felsvorsprung ins Museum gebracht wurde. Durch eine Glasdecke können die Besucher die erstaunlichen Zeichnungen betrachten.

Es gibt im South African Museum einiges zu sehen und man kann dort Stunden verbringen. Das Museum hat täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Mehr Informationen gibt es unter http://www.iziko.org.za/museums/south-african-museum

Tuesday, August 19, 2014

Fluch der Waterfront



Von: Kimberly Gepkens

Du wolltest schon immer Teil einer Piratencrew sein, auf das grosse Meer hinaus segeln und dabei Angst und Schrecken verbreiten? Dann solltest du unbedingt an Bord des Jolly Roger Pirate Boats kommen. Eine abenteuerliche Reise mit Action, Spass und einer tollen Crew.

Das Jolly Roger Piratenschiff segelt täglich von der V&A Waterfront aus dem Hafen und lebt den Ruf des einzigwahren Piratenschiffs in ganz Südafrika. Schon von weitem sieht man das Schiff zwischen den anderen hervorstechen. Die Piratenfahne, natürlich klassisch mit Piratenkopf, weht im Wind und lässt die Vorfreude steigen. Die Fahrt führt vorbei am Cape Town Stadium, an Green Point, Sea Point und dem ältesten Leuchtturm Südafrikas, dem Green Point Lighthouse. Der Tafelberg und Lion’s Head machen die Aussicht perfekt.

Paparazzi über Bord

Auf dem Steg, der vom Hafen zum Boot führt, steht eine Kanone, auf der sich die Abenteuerlustigen platzieren dürfen und ein Foto gemacht wird. Nachdem sich jeder in Pose geworfen hat, geht es endlich auf das Piratenboot. Dieses bietet genügend Platz für alle Neupiraten. Sobald alle an Bord gegangen sind, wird die Kanone eingefahren und das Schiff setzt sich in Bewegung, hinaus auf das grosse Meer. Im Hafen werden die Menschen auf den anderen Booten in berühmter Piratenmanier angepöbelt, dass sie sich auf dem falschen Schiff befinden würden und besser aufpassen sollten. Dann beginnt das 
Abenteuer.

Auf dem Schiff gibt es Piraten, die während der gesamten Tour eine Show veranstalten und die Anwesenden mit einbeziehen. Einer der Piraten klettert das Segel hoch und hält Ausschau nach gegnerischen Schiffen und Gefahren. Natürlich holen die Gäste ihre Kameras heraus, um diesen Moment festzuhalten. Das scheinen Piraten nicht zu mögen. Seine Reaktion: Alle Paparazzi über Bord! Zwischendurch klettert er auch an der Schiffsaussenseite herum und schwebt knapp über dem Wasser. Eine sehr beeindruckende Performance vor allem für die kleinen Piraten.

Action, Spass und mehr
 
Ein waschechter Pirat wird man erst mit Totenkopf, Anker oder Schnurrbart. Das weiss auch die Crew und deshalb kann jeder der möchte, angemalt werden. Natürlich darf jeder selbst das Motiv auswählen und die Stelle, wo es hin soll. Zwischendurch werden ein paar Geschichten erzählt, um alle bei Laune zu halten, was bei der atemberaubenden Aussicht gar nicht nötig wäre.

Auf dem Rückweg beginnt dann die richtige Piratenshow mit Schwertkampf, Rum (kein richtiger Alkohol) und Raufereien. Wie man die Piraten eben kennt. Sie erzählen die Geschichte von Piraten, die endlich wieder Land betreten wollen und Ausschau danach halten. Um die Zeit an Bord so angenehm wie möglich zu machen, trinken sie viel Rum. Wenn man betrunken ist, dann kommt es auch schneller zum Streit, daher bekämpfen sie sich zwischendurch mit ihren Schwertern. Die Neupiraten kommen natürlich nicht einfach davon. Eine von ihnen wird auserwählt, um den obersten Piraten zu lieben und ehelichen. Da gibt es auch keine Möglichkeit nein zu sagen, da die Auserwählte an einen Mast gebunden wird. Doch nicht zu viel vorab verraten. Wie die Geschichte ausgeht, musst du schon selbst an Bord herausfinden.

 









Deine persönliche Piratenerfahrung

Da das Piratenschiff etwas Besonderes ist, gibt es auch besondere Veranstaltungen. Kinder können hier ihren Geburtstag feiern und an Neujahr, Valentinstag und anderen Festtagen gibt es einzigartige Schiffsfahrten. Die Fahrten finden immer um 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr statt. Man sollte etwa eine halbe Stunde vorher in der Nähe des Schiffs sein, damit man seinen persönlichen Piratentrip auch nicht verpasst.
Mehr Informationen gibt es unter: http://www.pirateboat.co.za/





Teste dein Rugby-Potential



Von: Kimberly Gepkens

Du bist ein grosser Rugby Fan oder kennst dich mit diesem Thema überhaupt nicht aus? Dann bist du in The Springbok Experience genau richtig. Ein interaktives Museum, in dem du viel anfassen und herausfinden kannst. Dabei bekommst du viele Informationen zur Geschichte der Springboks vom Anfang bis heute.

The Springbok Experience an der V&A Waterfront nimmt dich mit auf eine Reise durch die Geschichte des südafrikanischen Rugbys. Dabei kannst du dich selbst im Rugby ausprobieren und viele andere Dinge erkunden. Denn das Museum bietet mehr als 60 audiovisuelle Bildschirme und immer wieder kleine Spiele, um Gross und Klein gleichermassen zu unterhalten.

Steckt ein Springbok in dir?

Schon beim Betreten des Museums ist Gänsehaut garantiert. Du gelangst durch einen kleinen Durchgang mit gewölbter Decke ins Innere. Dabei wird dir zugejubelt und man hat das Gefühl ein erfolgreicher Sportler zu sein. Bevor die Geschichte der Springboks und des südafrikanischen Rugbys wiedergegeben werden, musst du dich sportlich betätigen. So gibt es die „Hand of Challenge“. Dort befinden sich verschiedene Knöpfe an einer Wand. Sobald das Spiel startet, leuchten diese nacheinander auf und du musst versuchen, möglichst viele in einer bestimmten Zeit zu treffen. Geschicklichkeit, Konzentration und Geschwindigkeit sind hier von Vorteil. Dann gibt es noch zwei weitere Stationen. Bei der einen musst du ein imaginäres Rugby durch die H-förmigen Stangen und über die Querstange treten, beim anderen laufen auf einem Bildschirm Mitspieler an dir vorbei und du musst ihnen das Rugby zuwerfen. Ausserdem können sich alle Besucher vor eine Kamera stellen, ein Foto von ihrem Gesicht machen, dieses dann in eines der Rugbybilder (zum Beispiel Mannschaftsfoto) einfügen und danach wird es auf einer grossen Leinwand gezeigt.

Eine turbulente Geschichte

Nach dem sportlichen Teil kommt die Geschichte des südafrikanischen Rugbys. Im gesamten Museum sind immer wieder Medaillen, Pokale und Trikots der jeweiligen Saison ausgestellt. Dazu finden sich die Daten, von wann sie sind und zu welchen grossen Spielen sie getragen wurden. In einer Art Schaufenster finden sich alle Trikots der Springboks, die mit einem Knopf ausgewählt werden können. Dann werden auf einem Bildschirm Videos und Fotos von Spielen und Spielern aus dieser Zeit gezeigt. Zusätzlich findest du Informationen zu besonderen Ereignissen und den gezeigten Bildern und Filmen.

Auffällig sind auch die Figuren, die einem immer wieder im 
Museum begegnen. Denn die südafrikanische Rugby-Geschichte hat auch ein paar bekannte Persönlichkeiten hervor gebracht. Neben den Figuren finden sich Informationstafeln, die Auskunft darüber geben, um wen es sich handelt, was für eine Rolle diese gespielt haben und vieles mehr. So wird dort Canon George Ogilvie gezeigt, der 1861 eine Art Vorgängersports des Rugby nach Kapstadt brachte, was heute als Ursprung für Sport in Südafrika angesehen wird oder Danie Craven, Spieler und Trainer der südafrikanischen Rugby-Nationalmannschaft, der zur Zeit der Apartheid versuchte mit dem African National Congress zu kooperieren. Dieser wollte damals Südafrika von allen Sportwettbewerben in der ganzen Welt ausschliessen. Auch ein ganz besonderer Moment wird mit Figuren im Museum nachgestellt. Es ist die Weltmeisterschaft 1995 und Finale gegen Neuseeland. Die Springboks gewinnen und Nelson Mandela persönlich überreicht Francois Pienaar den Pokal. Nelson Mandela unterstütze das Team obwohl sie nur einen farbigen Spieler im Team hatten.

Spiele, Spass und mehr

Am Ende des Museums gibt es noch einmal viel zu entdecken und auszuprobieren. So gibt es eine Wand an die du dich stellen und vergleichen kannst, welcher Rugbyspieler genauso gross ist, wie du oder sogar kleiner oder grösser. Wer zu zweit spielen möchte, bekommt dazu die Gelegenheit. Ein grosses Quartett steht im Raum und die zwei Spieler stellen sich jeweils auf eine Seite. Beide suchen sich eine Karte aus, einer fängt an und sagt zum Beispiel, dass sein Spieler 17 Strafen hatte, liegt der Spieler des anderen nun drunter, muss dieser seine Karte umdrehen. Verloren hat am Ende, wer keine offene Karte mehr hat.

Dann gibt es noch zwei Kabinen, aufgebaut wie die Fotokabinen, in denen man 
Bewerbungsfotos machen kann. In der einen kannst du eine Videonachricht aufnehmen, in der du deinen Lieblingsspieler der Springboks nennst und in der anderen erzählst du, was die Springboks so besonders macht und warum du Fan von ihnen bist.

Am Ende gelangt der Besucher ins Springbok Theatre, das einen Film über die Springboks zeigt und die Beliebtheit des Sports wiedergibt. So werden die Mannschaften eines Colleges, einer Schule, die Kinder, die es in der Freizeit spielen und natürlich die Springsboks von heute beim Rugby spielen gezeigt. Der Film dauert nicht lange und ist auf jeden Fall sehenswert.
 
The Springbok Experience lohnt sich für jeden, egal welches Alter oder wie viel Ahnung man von Rugby hat. Gerade weil es so interaktiv ist, macht es richtig Spass in die Geschichte einzutauchen. Das Museum hat jeden Tag von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Mehr Informationen gibt es unter: http://www.sarugby.co.za/content.aspx?contentid=113444

Thursday, August 7, 2014

Tagesausflug-Tipp Camps Bay


Von: Kimberly Gepkens

Wer kennt das nicht? Familienurlaub und die Tagesplanung. Jeder möchte etwas anderes machen. Die jüngeren Geschwister wollen Spielen, die Älteren an den Strand. Die Frau des Hauses würde gerne Kultur erleben und bummeln, während der Herr des Hauses einen entspannten Tag erwägt mit leckerem Restaurantbesuch als Highlight. In Camps Bay findet jeder das Richtige. 

Der Morgen

Wie wäre es mit einem ausgiebigen Frühstück. Dann ist zumindest der Körper für den Tag gewappnet und gesättigt lässt sich der Tagesausflug viel besser planen. Dennoch sollte mit dem Frühstück spätestens um neun Uhr begonnen werden, je nachdem, ob es gemütlich sein soll oder danach direkt der Aufbruch geplant ist.

Der Vormittag
Zunächst bekommen die Kleinsten ihren Wunsch erfüllt, denn Camps Bay hat einiges an Spielplätzen zu bieten. Ob mitten in der Stadt (einfach eine der Straßen hoch laufen, da kann man sie gar nicht verpassen) oder in der Nähe des Strandes. Die Eltern suchen aus, welcher am besten zum Tag passt. Sollte es die letzten Tage geregnet haben, ist der Boden der Spielplätze in der Stadt an manchen Stellen aufgeweicht, man versinkt mit den Schuhen und es gibt eine große Sauerei. Hier gibt es Rutschen, Schaukeln, Klettergerüste und falls die Großen Lust haben, einen Basketballplatz. Sollten sie aber schon meckern aufgrund ihrer Sehnsucht nach Strand und Meer, bietet sich der Strandspielplatz an, um Stress zu vermeiden. Die Älteren können sich dort sonnen, während sich die Jüngeren nebenan austoben. 

Der Mittag

Nun kann sich die ganze Familie ein wenig Entspannung am Strand gönnen. Hier gibt es auch genügend Möglichkeiten, einen Snack zu sich zu nehmen. Wer will, kann sich in die Wellen stürzen und schwimmen gehen. Also auf keinen Fall den Bikini und die Badehose vergessen. Sollte/n ein Familienmitglied/er nicht schwimmen können und sich langweilen, dann einfach losziehen und Muscheln suchen. Das macht immer Spaß und vielleicht werden ja ein paar Prachtstücke entdeckt. Wer dem offenen Meer nicht traut, kann auch in einem separaten Bereich schwimmen gehen. Dieser wird durch eine Steinmauer geschützt. Sollte die Mittagshitze zu stark sein, gibt es die Möglichkeit auf der Wiese unter einem Baum ein schattiges Plätzchen zu suchen, das direkt an den Strand anknüpft.

Der Nachmittag

Nun kommt die Frau des Hauses voll auf ihre Kosten. Entweder einfach ein wenig an der Strandpromenade entlang spazieren oder shoppen gehen. Doch falls es mehr Kultur sein soll, dann einfach rauf zum „Signal Hill“. Damals diente dies als Signalposten, wenn ein Handelsschiff in den Hafen lief, damit die Kaufleute ihre Stände fertig zum Verkauf machten. Noch heute wird um 12 Uhr die Kanone abgefeuert. „Signal Hill“ kann man zu Fuss oder mit dem Auto erreichen. 

Der Abend

Camps Bay hat einiges an Restaurants zu bieten und jeder wird etwas für seinen Geschmack finden. Zwar ist es etwas teurer, aber mit einem Platz auf der Terrasse kann während dem Dinner sogar der Sonnenuntergang genossen werden. Dieser kann natürlich auf vom „Signal Hill“ aus betrachtet werden, falls es dem Herrn des Hauses genügt, das Abendessen auf später zu verschieben. 

Die Nacht

Sollten die Kinder schon etwas älter sein, dann bietet sich das Nachtleben von Camps Bay an. Einfach raus und gucken was so abgeht. Fündig werden sie bestimmt. Falls die Eltern den Abend in Ruhe ausklingen lassen wollen, bietet sich ein Besuch im „Theatre on the Bay“ an. Ein kleines süßes Theater direkt am Strand und falls es nur ein Abschlussgetränk sein soll, gibt es im Theater auch eine Bar. Natürlich gilt dies nur, wenn die Kinder in einem Alter sind, dass sie alleine bleiben können.