Thursday, May 7, 2015

Viele Wege führen auf den Tafelberg - der Smuts Track ist einer der schönsten



Alle Wege führen nach Rom - viele auf den Tafelberg. Wie viele genau, weiß wohl keiner - zwischen 500 und mehr als 900 variieren die Angaben im Netz. Als eine der schönsten Routen gilt der Smuts Track. Je nach Wandertempo dauert die Wanderung zwischen drei und fünf Stunden.

Ein Ort der Ruhe - der Botanische Garten in Kirstenbosch
Die Wanderroute könnte an keinem schöneren Ort, als im Botanischen Garten von Kirstenboch beginnen. Der Garten zählt zu den schönsten weltweit. Dort kann man vor der kräftezehrenden Wanderung  ordentlich Emergie auftanken. Außerdem empfiehlt es sich, die Eintrittskosten von 50 Rand voll auszunutzen. Je nachdem wie lange man im Botanischen Garten verbringen möchte - und hier kann man sich auch problemlos einen ganzen Tag aufhalten - muss man dementsprechend mehr Zeit eingeplanen.




Dieser Platz (Bild links) ist der Ausgangspunkt der Wanderung. Er befindet sich kurz nach dem oberen Eingang. Wer den unteren Eingang nimmt, muss einfach immer bergauf gehen und gelangt so auch an den Startpubkt der Wanderung. Der Smuts Track (nach dem einstigen Ministerpräsident von Südafrika Jan Smuts benannt) ist hier zum ersten Mal ausgeschildert.




Gleich zu Beginn geht der Weg gleich richtig steil los. Nach etwa zehn Minuten kommen die ersten Stufen. Und die gehen so richtig in die Oberschenkel - vor allem, wenn man nicht alle zehn Meter Pause macht, sondern in zügigem Gehtempo die unzähligen Stufen bewältigt.

Stufe um Stufe - das ist das Motto der ersten Stunde auf dem "Smuts Track"
Es ist steiler, als es aussieht - die Kletterpassagen haben es zum Teil in sich
Den kräfteraubenden Stufen folgen nach etwa einer Stunde kleinere Kletterpassagen, die eine willkommene Abwechlung vom blosen Stufenlaufen darstellen. Dennoch sollte man hier etwas Klettergeschick mitbringen, um den Gipfelsturm weiter fortsetzen zu können.


Der Indische Ozean, herrlich.
An heißen Tagen sollte man unbedingt genügend Wasser mitnehmen. Trotz, dass es die ersten eineinhalb Stunden nur durch den schattigen Wald geht, strengt die Wanderung ganz schön an. Für die Anstrengung entschädigt dann der erste Aussichtspunkt: Dieser Blick auf den Strand von Muizenberg und den Indischen Ozean ist es Wert, die vielen Stufen und Kletterpassagen hinter sich zu lassen (Bild).





Nachdem man den Wald verlassen hat, liegt der schwierigste Teil der Wanderung hinter einem. Ab hier hat man nahezu von jedem Punkt eine tolle Aussicht. Gut eine Stunde und etliche Höhenmeter später, ist man dann schließlich auf dem Tafelberg-Plateau.
Nach etwa 4,5 Kilometern und 1000 Höhenmeter hat man das Tafelberg-Plateau erreicht.

Was man zu Anfang auf diesem Plateau sieht, ist wirklich einmalig. Wenn man sich einmal um die eigene Achse dreht, sieht man den Altantischen und Indischen Ozean. Alleine wegen diesem 360-Grad-Blick lohnt sich, diese Route auf den Tafelberg zu nehmen (Video).

video 

Nachdem das Plateau erreicht ist, gleicht die Wanderung eher einem gemütlichen Spaziergang. Noch ein, bis zwei Steigungen muss man meistern und dann ist die Bergbahnstation schließlich erreicht. Bevor es allerdings mit der Bergbahn (Tickets können an oben gekauft werden) wieder nach unter fährt, sollte man sich aber im Tafelberg-Restaurant eine Flasche Wein gönnen und gemütlich den Sonnenuntergang genießen. 
So in etwa sieht die "Smuts Track"-Route auf den Tafelberg aus


Von: Matthias Zahner




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